Über uns – der Münchener Begräbnisverein im Wandel der Zeit

Beginnend mit der Vereinsgründung am 16. Juli 1963 führte der Münchener Begräbnisverein zunächst eine Art „Dornröschendasein“, denn der traditionelle und bei vielen Münchnern bekannte Name sollte in jedem Fall erhalten werden. Eine echte „Aufgabe“ übernahm der Verein erst wieder gegen Ende der 1980er Jahre.

Am 1. Januar 1988 wurde er als Münchener Begräbnisverein e.V. (MBV) „wiederbelebt“ – als ein Verein, in dessen Satzung u.a.

  • die Förderung und Pflege kirchlicher Traditionen bei Bestattungen durch Veranlassung von Trauerfeiern und Seelengottesdiensten
  • die Beratung über die Möglichkeiten würdevoller und traditionsgemäßer Bestattungen und Durchführung derselben sowie
  • die Förderung von Vorsorgemöglichkeiten in allen Bestattungsbereichen
    festgeschrieben wurden.

In den Anfangsjahren gelang es dem Vorstand über Kontakte zur Caritas, der Städtischen Bestattung München und diversen privaten Münchner Bestattungsunternehmen den Verein mit Leben zu erfüllen und so seine satzungsgemäßen Aufgaben zu verfolgen. Auch fand man die Unterstützung von Nichtmitgliedern, u.a. von Prälat Peter Neuhauser, der dem Verein bis heute verbunden ist und alljährlich im November die Seelenmesse des Vereins für seine verstorbenen Mitglieder zelebriert.

Im Laufe der Jahre änderten sich die Schwerpunkte der Vereinstätigkeiten immer wieder. Waren es zu Beginn noch hauptsächlich persönliche Kontakte und Papier-Medien, die dem Verein zu seiner Popularität verhalfen, verlagerten sich die Inhalte immer weiter hin zu den digitalen Medien. Interessierte Besucher finden heute auf der Website neben allen Terminen des MBV-Jahres umfangreiche Informationen rund um das Thema „Bestattungen“. So wie der Münchener Begräbnisverein e.V. dies von Beginn an in seiner Satzung festgeschrieben hat.